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17.06.2013: Erfolgsserie von JLC-Racing geht weiter

Die Siegesserie von JLC-Racing in der Rotax-Max-Challenge geht auch in Wittgenborn weiter. Philipp Baruth fuhr bei spannenden Rennen seinen ersten Sieg und Podestplatz in der RMC ein und Teamkollege Marco Dakic verteidigte trotz schwierigen Bedingungen seine Tabellenführung.

Mit einer Hitzeschlacht bei viel Grip, schwierigen Bedingungen und turbulenten Rennen sollte die RMC in Wittgenborn ihre Halbzeit einläuten. Das JLC-Racing-Team bestätigte seine Performance der letzten Rennen und zeigte nun endgültig daß man mit seinem Material und seinen Fahrern bei allen Wetterbedingungen konkurrenzfähig ist.

Philipp Baruth sollte diesem Wochenende der Senior-Max-Cup-Klasse seinen Stempel aufdrücken und liess im Qualifying schon mal mit seiner ersten Pole-Position seine Ansprüche verkünden. Das Prefinale der mit 31 Fahrern stärksten Klasse der RMC, dominierte dieser dann auch vom Start weg und hielt seine Gegner gekonnt und abgebrüht im Schacht. Auch eine “Slow-Phase” aufgrund eines grösseren Unfalls mitten im Rennen, bei dem alle Gegner wieder zusammenrückten und plötzlich 10 Fahrer innerhalb eine Sekunde waren, liess den JLC-Pilot nicht aus der Ruhe bringen und brachte souverän seinen ersten Sieg nach Hause. Das Finale sollte nicht weniger spannend werden und wieder dominierte Baruth das Feld vom Start weg bis zur letzten Runde, wo er in der vorletzten Kurve einen kleinen Fehler machte und vom Hintermann auf den letzten Metern auf Platz 2 verwiesen wurde.

Teamkollege und Tabellenführer Marco Dakic sollte den schwierigen Gripbedingungen Tribut zollen. Trotz seines 1,5 Saisons altem Chassis erreichte der JLC-Fahrer im Qualifying Platz 4 und beendete das Prefinale auf Platz 5. Im Finale betrieb dieser trotz zweier Kollisionen mit Platz 11 Schadensbegrenzung. Mit der schnellsten Rennrunde konnte Dakic dennoch zeigen wozu er ohne Kollisionen fähig gewesen wäre.

Der 52jährige Thomas Kunz zeigte trotz eines schmerzhaften Rippenbruchs mit Platz 24 im Prefinale und Platz 23 im Finale eine mehr als respektable Leistung.

Bei den Junioren fuhren Alex Böken, Collin Dressler und Andreas Estner unter der Betreuung des JLC-Racing-Team in der Cup-Klasse mit. Alex Böken wollte nach der schnellsten Rennrunde in Oppenrod auch hier zeigen dass mit ihm zu rechnen ist. Im Qualifying sah es auch zunächst so aus, wie wenn er sein Vorhaben in die Tat umsetzen sollte und er hielt sich bis 3 Runden vor Quali-Ende in den Top-Five auf, als er durch einen strategischen Fehler doch noch auf Startplatz 12 zurückrutschte. Voller Motivation fuhr er im Prefinale auf Platz 10 vor. Im Finale bereits auf Platz 7 liegend, wurde der JLC-Fahrer unschuldig in eine Kollision verwickelt, was für ihn leider das Aus und ein krummes Chassis bedeutete.

Collin Dressler konnte am Samstag aufgrund seiner späteren Anreise nur noch das letzte freie Training auf der für ihn völlig unbekannten Strecke fahren und so landete dieser erstmal im Qualifying auf Platz 21, was ihn aber nicht davon abhielt sich von Runde zu Runde zu steigern und im Prefinale auf Platz 14 vorzufahren. Im Finalemusste auch dieser nach einer tollen Fahrt, auf Platz 10 liegend aufgrund einer kaputten Zündkerze sein Kart abstellen.

Rookie Andreas Estner bestätigte seinen Aufwärtstrend und fuhr mit Platz 18 im Prefinale und Platz 16 im Finale seine besten Platzierungen in der bisherigen Saison ein.

Teamchef und Fahrercoach Jean-Louis Capliuk war nicht nur aufgrund des tollen Wetters zufrieden. “Pole-Position, Sieg, Platz 2, Platz 5 und schnellste Rennrunde in der mit 31 Startern am härtesten umkämpften Klasse der RMC stellen mich mehr als zufrieden ! Gerade auf dieser fahrerisch sehr anspruchsvollen Strecke und dem durch die Hitze hohen Gripniveau, haben sich unsere Fahrer und das Material mehr als bewährt, was mich sehr stolz und glücklich macht. Wir werden weiter hart an uns arbeiten und versuchen bis zum Jahresende das beste herauszuholen ! Jetzt konzentrieren wir uns erstmal auf das nächste Rennen in Templin, das mit seiner langen Geraden spannende Windschattenduelle verspricht.”